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MontagsMoment | 15.06.26

Liebe CVJM Community,
Die Tage vor Notenschluss fühlen sich oft an wie ein Dauerlauf im Sprinttempo. Tests, Referate, Notenbesprechungen – und ständig dieses Gefühl: Jetzt entscheidet sich, was ich wert bin.

Vielleicht kennst du Gedanken wie: „Wenn ich jetzt versage, bin ich einfach nicht gut genug.“
Die Schule bewertet deine Leistung. Das ist ihr Job. Aber sie bewertet nicht deinen Wert. Dein Zeugnis sagt etwas über Mathe, Englisch oder Bio – aber nichts über deine Würde, deine Einzigartigkeit, deine geliebte Person.

Gott kennt deinen Leistungsdruck. Und er spricht eine andere Sprache. Jesus sagt:
„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28)

Gott schaut nicht zuerst auf deine Ergebnisse, sondern auf dein Herz. Er sieht deine Mühe, deine Tränen, deine Erschöpfung – und er bleibt. Du musst ihm nichts beweisen. Vor ihm darfst du durchatmen, ehrlich sein, schwach sein.
Vielleicht läuft nicht alles, wie du es dir wünschst. Aber nichts, wirklich nichts, kann verhindern, dass du von Gott geliebt bist. In seinen Augen bist du mehr als jede Note: sein geliebtes Kind, mit Fähigkeiten, die weit über Schulfächer hinausgehen.

Nimm dir in diesen Tagen kleine Pausen, in denen du Gott sagst: „Hier bin ich, mit allem Stress. Hilf mir, mich mit deinen Augen zu sehen.“

Einen gesegneten Wochenstart
Nicole

Challenge:
Mach es konkret. Was hilft dir, um dich an Gottes Blick auf dich zu erinnern?

 

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MontagsMoment | 08.06.26

Liebe CVJM-Community,

Montag. Neue Woche. Und ich merke: Ich stehe irgendwo zwischen „Ich kann nicht mehr“ und „Ich kann es kaum erwarten“.

Der Alltag zieht Kraft – Schule, Ausbildung, Studium, Job, Gemeinde und/oder Familie. Gleichzeitig kribbelt da schon die Vorfreude auf die Kinder- und Jugendfreizeiten im Sommer. Ich liebe diese Zeit. Und ich weiß jetzt schon: Sie wird wunderschön – und anstrengend. Mein Highlight wird die Pferdefreizeit in Kämmeritz. 

In solchen Momenten, dem irgendwo dazwischen, kommt ein Bibelwort, dass mich aufrichtet. 

„Darum stärkt die müden Hände und die wankenden Knie und tut sichere Schritte mit euren Füßen, dass nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde.“ (Hebräer 12,12-13 LUT)

Gott sagt hier nicht: „Reiß dich zusammen.“
Er sieht die müden Hände. Er sieht die wackligen Knie. Er weiß, dass wir manchmal zwischen Erschöpfung und Begeisterung hin- und hergerissen sind. Und genau da hinein sagt er: Stärke. Feste Schritte. Weitergehen – aber nicht aus eigener Power, sondern mit ihm.

Vielleicht bereitest du auch gerade Programm vor, planst Andachten, gestaltest einen Spielplan – und innerlich fühlst du dich leer. Dann darfst du wissen: Jesus ruft dich nicht nur in den Dienst, er verspricht dir auch seine Kraft auf dem Weg dorthin.

Deshalb kurzes Innehalten: 
Wofür brauchst du heute ganz besonders Gottes Stärke? Wen könntest du um Hilfe bitten?

Einen gesegneten Wochenstart
Nicole 

  • Challenge für diese Woche: 
    Nimm dir an einem Tag dieser Woche 10 Minuten nur mit Jesus.
    Kein Programm, keine To-do-Liste.
    Sag ihm ehrlich, wo du müde bist – und bitte ihn konkret um neue Kraft für die nächsten Tage.

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MontagsMoment | 01.06.2026

Liebe CVJM Community,
bei einem Online-Meeting bekam ich als Einstiegsfrage:
Worauf bist du gerade stolz?

Spontan ist mir sehr viel eingefallen. Ich hatte einiges, was ich mir vorgenommen hatte, geschafft und konnte in dem Moment dankbar zurückblicken.

Wie ist es bei dir: Worauf bist du im Moment stolz?

Auf deine Noten? Deinen Körper? Deine Leistung im Job oder Studium? Deinen Dienst in der Gemeinde?
Stolz ist nicht automatisch schlecht. Die Bibel zeigt, dass Gott sich freut, wenn wir in seinen Wegen gehen: „Denn der HERR hat Wohlgefallen an seinem Volk; er hilft den Elenden herrlich.“ (Psalm 149,4)

Es gibt so etwas wie „guten Stolz“. Zum Beispiel eine dankbare Freude darüber, was Gott in deinem Leben tut. Paulus schreibt: „Was hast du, dass du nicht empfangen hast?“ (1. Korinther 4,7)

Das ist der Punkt: Alles, worauf du stolz sein kannst – Begabungen, Chancen, Erfolge – darf ich als Geschenk begreifen. Wenn du das vergisst, wird Stolz schnell zu Überheblichkeit: Ich habe es geschafft. Ich bin besser. Dann wird Stolz zum Problem, weil er Gott und andere aus dem Blick schiebt.

Jesus selbst war nie stolz im Sinne von „Ich bin besser als ihr“. Von ihm heißt es: „… der, da er in göttlicher Gestalt war, […] entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an…“ (Philipper 2,6-7)
Jesus hätte allen Grund gehabt, „stolz“ zu sein – und doch wählte er Demut, Dienst und Liebe.

Vielleicht kannst du dir heute ehrlich diese Fragen stellen:
> Worauf bin ich gerade stolz?
> Wo bin ich dankbar – und wo vielleicht überheblich?
> Wie könnte es aussehen, meine Erfolge bewusst Gott zurückzugeben?

Einen gesegneten Wochenstart,
 Nicole

Challenge: 
Kleine Gedankenspiel: Was würde sich in deinem Alltag ändern, wenn du alles, worauf du stolz bist, als Geschenk aus Gottes Hand sehen würdest?
 

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MontagsMoment | 25.05.2026

Liebe CVJM-Community,
kennt ihr das? Man ist mitten in Thüringen unterwegs, die Landschaft ist eine 10/10, man will kurz was checken oder posten und dann: Kein Netz. Funkloch!

Im ersten Moment nervt es total. Man fühlt sich abgeschnitten, isoliert, irgendwie „offline“ vom Leben.

Fühlt sich unser Glauben nicht manchmal genauso an?
Man betet, aber es fühlt sich an wie eine Nachricht, die bei „Senden…“ hängen bleibt. Du liest in der Bibel, aber der „Download“ für die Herz startet einfach nicht. Du hast das Gefühl Gott hat in deinem Leben gerade gar keinen Empfang.

Ein Funkloch bedeutet jedoch nicht, dass der Sendemast weg ist. Er ist immer noch da und sendet mit voller Kraft, es stehen nur gerade zu viele Berge oder dicke Mauern im Weg.

Vielleicht ist dieser Montag eine Einladung, das Funkloch mal anders zu nutzen.

Okay, ich spüre gerade nichts. Das ist okay. Mein Glauben hängt davon nicht ab. Manchmal hilft ein kleiner Schritt zur Seite, ein anderer Fokus oder einfach mal die Stille auszuhalten, um wieder „Empfang“ zu bekommen. Gott ist der Sender, der nie offline geht. Auch wenn es gerade mal hakt, er ist immer da!

„Hätte ich Flügel und könnte mich wie die Morgenröte niederlassen am äußersten Ende des Meeres, so würde auch dort deine Hand mich leiten, ja, deine rechte Hand würde mich halten!“ (Psalm 139, 9-10)

Egal wie weit weg und offline du dich fühlst, Gott hat dich auf dem Schirm.
Bist du diese Woche eher mit 5G unterwegs oder fühlst du dich gerade wie im tiefsten Wald-Funkloch?

Challenge: Schalte diese Woche dein Handy für 30 Minuten ganz bewusst aus oder in den Flugmodus. Nutze die Stille, um mal wieder auf dein Inneres zu hören. Was willst du Gott diese Woche ohne Filter sagen? 

Habt einen gesegneten Wochenstart,
eure Judy

 
 

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MontagsMoment | 18.05.26

Liebe CVJM Community,

wann hattest du das letzte Mal Zeit und hast etwas mit den Händen hergestellt?

Ich durfte Anfang Mai überraschenderweise etwas mit Ton herstellen. Als Team waren wir in SILOAH und hatten eigentlich einen anderen Workshop gebucht. Der musste kurzfristig abgesagt werden und ich habe mich fürs Töpfern entschieden. 

Es ist schon ewig her, dass ich etwas mit Ton gemacht habe. Zunächst war ich innerlich und äußerlich sehr gestresst, denn wir hatten ja einen Plan für diese Tage und es war mir schnell klar, dass es anders werden wird. Das Töpfern brauchte zwei Einheiten.

Ich musste mich schnell von meinem inneren Bild verabschieden, dass in meinem Kopf war. Der Ton formte sich einfach anders und das Werkstück wurde nichts so, wie ich es mir vorstellte. Es lag weniger am Ton als an meinen Fähigkeiten. 

Am zweiten Tag konnte ich mit scharfen Naturwerkzeugen einfach Schichten abkratzen. Eine Form freilegen, die unter dem gestrigen darunter lag. Ich hatte nicht mehr so viel zu tun und bin in dieser gleichförmigen, einfachen Bewegung richtig in Genuss gekommen. 

Im Psalm 46,11 heißt es: Seid still und erkennt das ich Gott bin. 

Das innere Ruhigwerden durch wenige Reize und Ablenkungen von außen, hat mir sehr gutgetan. Ich hatte Zeit im Gebet, in Gemeinschaft, in der Natur und ohne mein Handy. SILOAH ist ein guter Ort dafür. 
Dennoch muss man manchmal gar nicht so weit weg. Es kann auch die Wiese hinterm Haus, der Park um die Ecke, der Wald in der Nähe sein. 

Für mich war es aber nicht nur der Ort. 
Das kreative Schaffen mit den Händen hat meine Seele ruhig werden lassen. 

Was würde dir gerade innere Ruhe und Ausgeglichenheit schenken? 

Einen gesegneten Wochenstart
Nicole

Challenge: Wie wäre es, mal wieder etwas mit den Händen zu erschaffen? Was würdest du gern einmal ausprobieren oder als Projekt beenden? Tu es einfach. 

 

SILOAH, Töpfern, Neufrankenroda, Stille, Psalm

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